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Das Firmengedächtnis

Was Ihr Unternehmen weiß, an einer Stelle.

Es sammelt E-Mails, Dateien, Scans, Fotos und Aufzeichnungen, verknüpft sie zu Vorgängen und beantwortet Fragen in normaler Sprache. Jede Antwort zeigt, woher sie stammt. Und was nur in den Köpfen steckt, holt es in geführten Interviews ab.

Belegt
Jede Antwort mit Quelle
Im eigenen Haus
Eigene Instanz, auch ohne Internet
Mit Ihren Rechten
Wer etwas nicht sehen darf, sieht es nicht
Anfrage

Was haben wir Meyer im März zur Lieferverzögerung zugesagt?

Antwort

Eine Teillieferung bis 28.03.1 und 3 % Nachlass auf die Restmenge.2

Stückliste der Belege
Pos.Quelle
1Telefonnotiz vom 12.03.2026, Abschnitt 2
2E-Mail von S. Krüger an Meyer GmbH, 13.03.2026
HinweisBeispiel mit erfundenen Daten

Geprüft2 Belege

Blatt

Alles an einer Stelle, jede Antwort mit Beleg.

In den meisten Firmen ist das Wissen da, nur verstreut: in Postfächern, auf Laufwerken, in Ordnern und auf Handys. Die Suche findet Dateinamen, aber keine Zusammenhänge. Das Firmengedächtnis nimmt alle Quellen auf, liest sie, verknüpft sie zu Vorgängen und beantwortet Fragen in normaler Sprache.

Quellen

  • E-Mail (IMAP, Exchange, Microsoft 365, Gmail)
  • Dateiablage und Google Drive
  • Scans und Papier
  • Fotos
  • Gesprächsaufzeichnungen und Audio
  • Video
  • Tabellen, Exporte und E-Rechnungen (ZUGFeRD, XRechnung)
  • Interviews

Firmengedächtnis

  1. AufnehmenFormat erkennen, Text lösen
  2. VerstehenTexterkennung, Sprache, Bilder
  3. VerknüpfenPersonen, Firmen, Vorgänge
  4. AblegenMit Herkunft und Rechten

Nutzung

  • Fragen im Chat, mit Belegen
  • Vorgangsakte mit ganzer Historie
  • Eigene KI-Werkzeuge über MCP

Findet auch, was kein Text ist

Gescannte Lieferscheine, Fotos vom Schaden, Gesprächsaufzeichnungen. Texterkennung und Spracherkennung machen sie durchsuchbar.

Vorgang statt Trefferliste

Anfrage, Angebot, Telefonat und Rechnung gehören zusammen. Sie sehen sie als eine Akte, nicht als zehn Links.

Keine Antwort ohne Beleg

Jeder Satz verweist auf die Stelle im Original. Findet sich nichts Belastbares, sagt es das, statt zu raten.

Rechte bleiben, wie sie sind

Wer eine Datei im Laufwerk nicht öffnen darf, bekommt auch in keiner Antwort etwas daraus zu sehen.

Wissen sichern, bevor es geht.

Kniffe an der Maschine, Eigenheiten von Kunden, wen man anruft, wenn es klemmt: Das steht selten irgendwo. Das Firmengedächtnis holt dieses Wissen in geführten Interviews ab.

  1. Fachbereich

    Bedarf klären

    Sagt in eigenen Worten, welches Wissen gebraucht wird.

  2. Firmengedächtnis

    Leitfaden erzeugen

    Fragen mit Gewicht (muss, soll, kann) und Minutenschätzung, dazu eine Lückenanalyse mit Vorschlägen aus den Daten.

  3. Im Gespräch

    Interview führen

    Eine Frage nach der anderen. Pausieren und später weitermachen.

  4. Mitarbeiter

    Prüfen und freigeben

    Bestätigt jeden Punkt einzeln. Erst dann ist er nutzbar.

Einmal oder in mehreren Sitzungen, mit einer Person oder mit mehreren. Vorab zeigt ein Probelauf, in dem das System den Teilnehmer spielt, wie der Leitfaden wirkt.

Für wen

Wer bald geht. Ruhestand oder Kündigung, oft bleiben nur ein paar Wochen.

Wer schon weg ist. Ehemalige, die noch erreichbar sind und helfen wollen.

Wer als Einziger Bescheid weiß. Fachleute, an denen ein Thema hängt.

Mehrere Experten

Derselbe Leitfaden, mehrere Fachleute. Das Firmengedächtnis legt die Antworten Punkt für Punkt nebeneinander. Gemittelt wird nichts: Wo sich zwei Experten widersprechen, liegt oft der wichtigste Fund.

  • Einig
  • Abweichung
  • Widerspruch

Drei Wege, das Interview zu führen.

Das Firmengedächtnis ist Humexa-kompatibel: Sprachtechnik und Avatar kommen direkt aus Humexa. Alle drei Wege erzeugen dasselbe Protokoll, Wort für Wort. Freigeben kann nur, wer gesprochen hat.

1

Schreiben

Tippen im Browser, am PC oder am Handy. Für alle, die lieber schreiben.

2

Sprechen statt tippen

Fragen werden vorgelesen, Antworten mitgeschrieben und bleiben korrigierbar. Die Sprachtechnik kommt aus Humexa.

Der Humexa-Avatar auf einem Bildschirm
3

Gespräch mit Gegenüber

Der realistisch gerenderte Avatar von Humexa führt das Interview mit Stimme und Mimik.

Mehr über Humexa

Mehr im Lieferumfang.

Was zu jeder Instanz gehört, aufgeführt wie die Teile einer Zeichnung.

Pos.TeilWas es tut
1Fragen per E-MailFrage an die Eingangsadresse schicken, die Antwort kommt mit Belegen zurück, mit Ihren eigenen Rechten.
2BelegansichtDas Seitenbild mit der markierten Stelle, bei Audio mit Zeitmarke.
3WiderspruchserkennungFindet Unterlagen, die sich widersprechen, zum Beispiel Auftragsbestätigung gegen Telefonat.
4Vorgänge mit ZeitleisteAlles zu einem Vorgang in zeitlicher Folge, als Markdown oder PDF exportierbar.
5WissensräumeGetrennte Räume, um Wissen zu ordnen, etwa nach Abteilung oder Thema.
6Rollen und ProtokollSieben Rollen, ein Audit-Protokoll und DSGVO-Auskunft.
7Sieben SprachenInhalte in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch und Polnisch. Die Antwort kommt in der Sprache der Frage.
8MCP-SchnittstelleAcht lesende MCP-Werkzeuge für Ihre eigenen KI-Werkzeuge.
9DateiformateÜber 50 Formate, von PDF und Office über E-Mail bis Audio, Video und Archive.

Eigene Instanz, klare Regeln.

Firmenwissen ist sensibel. Deshalb bekommt jeder Kunde eine eigene Installation, und die Rechte kommen aus den Quellen selbst.

Eigene Installation

Jeder Kunde bekommt eine eigene Instanz, in unserem Rechenzentrum oder auf eigener Hardware. Keine geteilten Datenbanken, keine geteilten Modelle.

Auch ohne Internet

Alle Teile laufen in einem abgeschotteten Netz. Die KI-Modelle laufen lokal im Haus, auch für Sprache und Avatar; externe Modelle lassen sich technisch abschalten.

Rechte aus den Quellen

Jeder Textabschnitt trägt die Berechtigungen seiner Herkunft. Was jemand im Laufwerk nicht öffnen darf, taucht in keiner Antwort auf.

Nachvollziehbar und löschbar

Zu jeder Fundstelle ist festgehalten, woher sie kommt. Wird eine Unterlage gelöscht, auch in der Quelle, verschwindet sie sofort aus Suche und Verknüpfungen.

Fair bei Interviews

  • Der Mitarbeiter sieht vorher, wofür erhoben wird und wer das Ergebnis lesen darf.
  • Jede Frage darf ausgelassen werden: Dafür gibt es »Weiß ich nicht«, »Möchte ich nicht sagen« und »Später weitermachen«.
  • Nur wer gesprochen hat, gibt seine Aussagen frei, niemand sonst.
  • Aussagen bleiben Aussagen: Interviewinhalte werden zitiert als »Herr Weber hat am … gesagt«, nicht als Tatsache.

So fangen wir an.

Erst klein, dann breiter. Vier Schritte, bis die ersten Interviews laufen.

  1. 1

    Ausschnitt wählen

    Ein Postfach, ein Laufwerk, ein Bereich. Klein anfangen.

  2. 2

    Erste Aufnahme

    Daten einlesen, Rechte mit zwei echten Konten prüfen.

  3. 3

    Eigene Fragen

    Mindestens 50 echte Fragen aus dem Alltag stellen und auswerten, wie oft der Beleg stimmt.

  4. 4

    Erste Interviews

    Mit den Menschen beginnen, deren Wissen zuerst verloren ginge.

Fangen wir mit einem Ausschnitt an.

In einem Erstgespräch klären wir, mit welchem Postfach, Laufwerk oder Bereich Sie am besten beginnen.

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